"Lëtzebuerg an den Éischte Weltkrich"

"Lëtzebuerg an den Éischte Weltkrich"

Austellung vom 10. Mai - 24. Juni 2018

Ausstellung „Lëtzebuerg an den Éischte Weltkrich“

10.05. - 24.06.2018

Clerf, Mehrzweckhalle

Die Ausstellung

Die Ausstellung „Lëtzebuerg an den Éischte Weltkrich“ wurde von Mai bis Juni 2017 erstmals in der Gemeinde Niederkerschen gezeigt und war ein großer Erfolg.

Das Ziel der Ausstellung ist nicht den Krieg in seiner Gesamtheit darzustellen, sondern einem breiten Publikum ein Gesamtbild der wichtigsten Ereignisse zu vermitteln. Der internationale Kontext wird in großen Zügen dargestellt. Dabei liegt der Schwerpunkt an der unmittelbaren geographischen Nähe des besetzten Luxemburgs zur Westfront.

Am 2. August 1914 marschierten deutsche Militärs in die neutralen Staaten Luxemburg und Belgien ein und setzten somit das Räderwerk des Schlieffenplans in Gang. Es waren dies die ersten militärischen Operationen des Ersten Weltkrieges, der 14,5 Millionen Menschen das Leben kosten sollte.

Der deutsche Vormarsch konnte durch eine Gegenoffensive französischer und britischer Truppen gestoppt werden und der Krieg entwickelte sich von einem Bewegungskrieg zu einem Stellungskrieg, der zu verlustreichen Materialschlachten führte. Die Ausstellung zeigt einen Nachbau eines Schützengrabens, die neuartigen Waffen (Grabengeschütze, Maschinengewehre, Panzer, usw.) und stellt die schrecklichen Konsequenzen (Tod, Verstümmelungen, Entstellungen) dar.

Einzelne Soldaten aus Luxemburg, die in den verschiedenen Armeen der kriegführenden Staaten kämpften, werden porträtiert, unter anderem der Radfahrer François Faber, der 1909 die Tour de France gewonnen hatte und in der Fremdenlegion diente, der gebürtige Luxemburger und amerikanischer Fotograf Edward Steichen, der in der kanadischen Armee diente, oder Felix von Bourbon-Parma, der in der österreichischen Armee kämpfte und kurz nach dem Krieg die Großherzogin Charlotte heiratete.

Die Ausstellung „Lëtzebuerg an den Éischte Weltkrich” schildert zudem die Ereignisse und die Folgen des Krieges in Luxemburg. Zahlreiche Dokumente, Fotos und kurze Filmausschnitte zeigen das Alltagsleben im besetzten Land: Die Präsenz der deutschen Militärs und die nicht einzuhaltende, dennoch angestrebte Politik der Neutralität, die Lebensmittelknappheit und die einhergehende Teuerung, die Fliegerangriffe und die daraus folgenden Kriegsschäden, die Gründung der Rotkreuzgesellschaft und die Spionage vermitteln dem Besucher einen Gesamteindruck über die damaligen Geschehnisse in Luxemburg.

Kurzfassung

Die Ausstellung „Lëtzebuerg an den Éischte Weltkrich“ zeigt anhand von über 200 Objekten, zahlreichen Dokumenten, Fotographien und Filmausschnitten Luxemburg während des Ersten Weltkrieges. Die Besetzung des Landes durch die deutschen Truppen am 2. August 1914 und die Haltung der Regierung werden ebenso thematisiert wie die Leiden der Bevölkerung durch die Lebensmittelknappheit und die einhergehende Teuerung, die Fliegerangriffe und die daraus folgenden Kriegsschäden. Weitere Themen behandeln die Reaktionen der Bevölkerung: die Rotkreuzgesellschaft wird gegründet, Spionagenetzwerke entstehen und Soldaten aus Luxemburg, wie der Radfahrer François Faber, der Fotograf Edward Steichen oder Prinz Felix von Bourbon-Parma, kämpfen in den verschiedenen Armeen der kriegführenden Staaten.

Öffnungszeiten

Täglich vom 10. Mai bis 24. Juni 2018

Montags bis Donnerstags: 15.00 - 19.00 Uhr
Freitags: 15.00 - 21.00 Uhr
Samtags, Sonntags und an Feiertagen: 11.00 - 19.00 Uhr

Öffentliche Führungen,
Führungen nach Vereinanbarung auch vor und nach den Öffnungszeiten.

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