Abtei und Kirchen

Abtei und Kirchen

Die Benediktiner Abtei Sankt Mauritius (Clervaux - Eselborn)

Hoch oben ehebt sich majestätisch die imposante, im neuromantischen Stil erbaute Benediktinerabtei Sankt Mauritius. Sie wurde in den Jahren 1909/1910 erbaut und von den Benediktiner der französischen Abtei St-Maur de Glanfeuil angesiedelt. 7 mal täglich pflegen die Mönche unter der Leitung des Abtes das Chorgebet. Die Krypta beherbert eine sehr interessante Photoausstellung über das Leben und Wirken der Benediktiner. Der Souvenirladen bietet eine Auswahl an Büchern und Kunstgegenstände jeglicher Art. Jeden Tag um 10.30 Uhr findet eine Morgenmesse statt.

Weitere Informationen erhalten Sie auf www.abbaye-clervaux.lu.

Die Pfarrkirche (Clervaux)

Die Pfarrkirche 1910/1911 im rheinisch-romantischen Stil erbaut thront auf einem felsigen Bergrücken. Die prächtigen Doppeltürme, das besondere melodische Klockenspiel und das Innere der Kirche birgen vielfache Sehenswürdigkeiten, unter anderem Originalkunstwerke des bekannten Kirchenbildhauers Piedboeuf aus Achen.

Die Lorettokapelle (Clervaux)

In dem ehemaligen gräflichen Park erhebt sich eine schmucke, mit einheimischen Steinen erbaute Kapelle. Ein im Rokokostil errichteter Bau  im Jahre 1762 unter dem Grafen de Lannoy.  Die Kirche von Munshausen, erbaut im 13. Jhr, dient als Grabstätte der Grafen von Clervaux

Gotische Kirche aus dem 12 Jh (Munshausen)

Patron der Kirche ist der heilige Hubertus, der große Missionar der Ardennen. Die Kirche wurde auf den Ruinen einer heidnische Opferstätte errichtet und erhebt sich, von der Ostseite her gesehen, auf einer kleinen Anhöhe, an deren Fuß ein Bach talwärts fließt. Das Äußere mutet in seiner altertümlichen Vielgestaltigkeit recht heimelnd an: es ist der echte Typus einer Öslinger Dorfkirche, angepaßt an das rauhe Ardennerklima. Das niedrige gedrückte Schiff, das hohe gotische Chor, daneben der festungsartig gebaute und doch schlanke Turm, seitwärts die Grabkapelle der Grafen von Clerf, die eigenartige Vorhalle und die Sakristei bilden zusammen eine reich gegliederte Gruppe, die den Altertums- und Kunstfreund begeistert.

Das Schiff, die Altäre, die Fresken, das Chor...

Ursprünglich wurden im Schiff der Kirche die Grafen von Clerf begraben. Im Jahre 1470 ließ Friedrich II. von Brandenburg-Clerf, um für sich und die Familie eine würdige Grabstätte zu besitzen, die stimmungsvolle Grabkapelle an der rechten Seite des Schiffes erbauen. Die Einwohner von Munshausen nenne sie „ D’Clerfer Kapell “.

 An den 3 Wänden der Grafenkapelle stehen die Grabsteine mehrerer Grafen und Gräfinnen, die hier ihre letze Ruhestätte fanden (1470-1602)

  • Links hinter dem Eingangsbogen finden wir den reich mit Wappen geschmückten Grabstein des kleinen Bernard von Schauwenburg, gestorben als Kind 1602, Sohn von Jean von Schauwenburg und Elisabeth von Schönau. In seiner Einfachheit ist dieses Grabmal ein vollendetes Kunstwerk.
  • Rechts neben dem steinernen Altar steht majestätisch (gleichsam als lebe sie noch) die „hohe“ Frau, Ehefrau von Gottfried I., Herr von Eltz. Die gnädige Frau konnte es sich leisten, zu ihren Füßen einen zweiten Grabstein anbringen zu lassen mit der Inschrift: „Hier liegt begraben die edle Frau von Eltz, Clerf, Walmeringen und Undrich, welche am 29. Tag Ivny (Juni) in Got entschlafen, dero Sellen der Almechtig Got gnedig sein wole. Amen.“
  • Friedrich II. von Brandenburg-Clerf, gestorben 1470 oder 1472, Erbauer der Grafenkapelle und des Chors, verheiratet mit Franziska von Erkenthal (Barett auf dem Haupt – in Mantel gehüllt – unter dem Kopf ein Kissen)
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